Gedanken.

Als Mensch mache ich mir oft Gedanken. Mich beschäftigt, was in der Welt passiert. Mich besorgt meine Wahrnehmung, dass viele nur das Eine oder das Andere sehen, nicht aber all die Vielfalt dazwischen. Zwar liebe ich schwarz-weiß, aber eben nur in der Photographie, nicht in gesellschaftlichen Diskursen und dem menschlichen Zusammenleben.
Unsere heutige Kommunikation ist geprägt von Kurznachrichten, bloß kein Wort zu viel schreiben; keine Minute zu lang telefonieren. Wochenenden werden vollgestopft mit Terminen, aus Angst, etwas verpassen zu können. Wo bleibt bei all dem denn die Möglichkeit für Spontanität, für tiefgründige Gespräche, für ehrlichen Austausch? Führt das nicht alles zwangsläufig zur Oberflächlichkeit? Dazu, dass viele nur schwarz oder weiß sehen? Weil keine Möglichkeit da ist, auch über all die Graustufen/die Farben/die Vielfalt dazwischen zu reden.

Solche Gedanken werde ich hier in Zukunft in verschiedenen Formen teilen. Es wird Berichte geben zu Beobachtungen und Begegnungen im Alltag; vielleicht entsteht auch mal wieder ein Text, der der Lyrik zugeordnet werden kann. Zudem soll es etwas sachlichere Texte geben. Auch mein historisches Interesse wird Eingang finden in die Texte, denn Vergangenheit kann zu Teilen auch die Gegenwart erklären.

Geschrieben wird all dies von einer stillen Person, die gerne beobachtet; der das Wohl der Mitmenschen am Herzen liegt, die Ungerechtigkeit(en) nicht ausstehen kann und die sich eigentlich in der analogen Welt deutlich wohler fühlt als in der digitalen.

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